Paul Meiler

Paul MeilerTrompete und Flügelhorn

Paul kam in der dünn besiedelten oberpfälzischen Diaspora nahe des eisernen Vorhangs als Kind zweier Nichtmusiker-Eltern auf die Welt. Diese Ruhe blieb ihm bis heute erhalten.

Vielleicht waren es die strengen Winter - vielleicht die Empfehlung der strengen Lehrer: Paul fand sich bereits in der 3. Klasse geigend im Internat der Regensburger Domspatzen wieder und legte sich innerhalb kürzester Zeit mit dem dortigen Klerus und seiner Geige an. Es war nur konsequent, dass er umgehend seine Kündigung einreichte, die Geige zurückgab und in der heimischen "Jugendblaskapelle Neuhauser Boum" mit der Trompete anfing. Seine Geigenphobie blieb ihm bis heute erhalten.

Nach 3 Jahren Trompetenunterricht bei verschiedenen Musikern der Blaskapelle hatte er in Neuhaus "ausgelernt" und spielte fortan so hoch und schnell es eben ging. Ein weiterer Ausflug zu den Saiteninstrumenten musste bald darauf folgen und Paul mischte als Gitarrist die regionale Heavy-Metal-Szene gehörig auf. Sein Faible für kranke Rhythmen und krumme Takte blieb ihm bis heute erhalten.

Nach dem Abi ging alles ganz schnell. Nach der Berufsfachschule für Musik in Sulzbach-Rosenberg folgte die Musikhochschule München und die Musikakademie Basel. Nach nur neun Jahren Studiums beendete er sein Studentendasein - immerhin mit zahllosen Titeln und Referenzen gesegnet - und ließ sich arbeitslos in Nürnberg nieder. Seine Liebe zu Probespielen blieb ihm bis heute erhalten.

Auf der Suche nach Gleichgesinnten traf Paul dann seine zukünftigen Musikerkollegen im Opernhaus. Das regelmässige Treffen in der Therapiegruppe "philharmenka" ermöglicht ihm, zu seinen heimatlichen Wurzeln in der Blasmusik zurückzukehren und der Sehnsucht nach Böhmen zu frönen.

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